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Die Nöte der Zeit erkennen ...   

Kolping Schweiz gemeinsam gegen das Coronavirus

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Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen, ist das Beste, was der Mench auf dieser Welt ausrichten kann. Adolph Kolping

Das Coronavirus schränkt das alltägliche Leben in der Schweiz zunehmend ein. Auch unter unseren Kolpingsmitgliedern. Viele gehören zur sogenannten Risikogruppe und sind besonders gefährdet. 

Aktive Nachbarschaftshilfe scheint da wohl eher ungeeignet.Wie gut, dass wir heute im digitalen Zeitalter, mit einer Fülle von Kommunikationsmitteln, leben. 

Was jetzt zählt ist die Solidarität zwischen den Menschen!
WIR von KOLPING können hier ansetzen und die Begleiterscheinungen mit verschiedenen Massnahmen mildern.


Hier einige Ideen und Anregungen unserer Kolpingmitglieder:

Tipp der Kolpingsfamilie Hochdorf
 
Unser Vereinsleben steht still. Viele von uns sitzen zu Hause (hoffentlich wohlauf) und haben sozusagen «Hausarrest». Doch irgendwann ist fertig geputzt, fertig aufgeräumt und der Lesestoff aufgebraucht.  

Darum starten wir ein Handarbeitsprojekt! Das heisst: Wir stricken, häkeln, nähen … Socken für Kinder, Frauen und Männer, Mützen jeder Art, Stirnbänder, Schals, T-Shirts in allen Grössen, Stoffbeutel, Taschen z.B. für Handys … Der Fantasie und den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die Sachen werden dann eingesammelt. In Litauen und Rumänien gibt es dankbare Abnehmer. Also räumt eure Stoffe und Wollresten aus dem Schrank und werdet kreativ! Wichtig ist aber, dass ihr nun nicht in die Geschäfte rennt um Material einzukaufen. Haltet euch an die Vorgaben der Behörden und bleibt zuhause! Arbeitet mit dem, was ihr habt! Fehlt euch trotzdem etwas oder habt Ihr noch Fragen zum Projekt, dann meldet euch bei Margrit Unternährer (Tel. 041 910 14 26, munternaehrer@gmx.ch). Sie wird bei Bedarf einen Bestell- und Lieferservice organisieren.

Gerne dürft Ihr natürlich von unserem Projekt weitererzählen und zum Mitmachen animieren – Nachbarn, Verwandte usw.

Stellen wir in dieser schwierigen Zeit dem Coronavirus den Kolpingvirus entgegen!

Als Teil einer weltweiten Gemeinschaft, mit 400’000 Mitgliedern in über 60 Ländern dieser Welt stehen wir für einander ein und halten zusammen. Wir bewahren den Kolpingvirus, den Adolph Kolping ausgesendet hat, in uns und geben die Kraft, die davon ausgeht, an andere weiter. Zum Beispiel mit der Unterstützung dieses Projekts oder mit der gelebten Solidarität in Euren Familien.

Treu Kolping und bliibid gsund!

Vorstand Kolpingfamilie Hochdorf

 

Kümmerliste (nach dem Prinzip des Rundtelefons) 

Die Kolpingfamilie erstellt eine Telefonliste aller Mitglieder die über 65 Jahre alt sind. 

Die Aufstellung erfolgt zufällig, alphabetisch oder wer mit wem am besten kann oder eben nicht. Vielleicht auch eine gute Gelegenheit auf jemanden zuzugehen, mit dem man eben nicht so gut kann.

Die Liste wird allen Kolpingmitgliedern zugestellt. 

Alle drei Tage, wöchentlich, wie man will, meldet sich Nummer 1 bei Nummer 2, Nummer 2 bei Nummer 3, und so weiter. Wenn bei diesen telefonischen Kontakten der Anrufer feststellt, dass es dem Anderen nicht so gut geht oder dass er irgendwelche Hilfe braucht, meldet er dies beim Leiter des Rundtelefons, damit sich dieser darum kümmern kann. 

So kann man mit geringem Aufwand, Kontakt halten unter den Mitgliedern, Freude bereiten, zeigen dass sie nicht allein sind oder einfach mal etwas quatschen. Es entsteht dadurch eine Gruppensolidarität zu der jede/r einen kleinen Teil beiträgt ohne dass Einzelne sich abmühen müssen und bald mal die Lust verlieren. 

Bernhard Burger

 

Jeden Tag ein Telefonat oder WhatsApp

Zum Beispiel jeden Tag ein Telefonat oder WhatsApp mit den Eltern, einem älteren Vereins- oder Geschäftskollegen oder dem Nachbarn führen. Mit WhatsApp lassen sich auch via Smartpohne kinderleicht Photos, Voicemails und Videos verschicken. Das hilft die Zeit zu verkürzen und andere, positive Gedanken auszutauschen. 

Claus Böhringer 

 

Und noch eine Idee...

Einkaufen für ältere Menschen, die momentan die Wohnung oder das Haus nicht verlassen dürfen. Wenn man es selber nicht tun kann, lassen sich vielleicht die Kinder oder Enkel dazu animieren.  
 
Bücheraustausch zum Zeitvertreib via Briefkasten.  
 
Mittagessen für Nachbarn kochen, die dies nicht mehr tun können und auf Hilfe angewiesen sind und der Mahlzeitendienst vor Ort nicht mehr funktioniert.
 
Gabi Bremgartner

 

Hier ist Platz für eure Ideen und Anregungen.

Kolping Schweiz gemeinsam gegen das Coronavirus - Was WIR von KOLPING tun können?

Peter Jung

jung.kolping@bluewin.ch

041 410 91 39 

079 958 46 18

 

 


 

Ostergrüsse   
von Kolping Europa

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Kolping Schweiz gemeinsam gegen das Coronavirus

Mitgliedermeldung 2020   
Formulare zum Downloaden.

Verbandsmaterial   
Materialliste für Werbung - Kolpingschriften - Bücher

Kolping-Hotel in Rom erstrahlt im neuen Glanz   
Nach mehreren Monaten Umbauzeit präsentiert sich das Kolping Hotel Casa Domitilla in neuem Glanz. Seit dem 1. März 2019 stehen den Gästen, im rechten Flügel des Hotels, von A bis Z neu gestaltete Zimmer zur Verfügung.